Mülltrennung: wertvoll und nachhaltig

Mülltrennung: gut für die Umwelt, gut für's Geschäft

Was in vielen Ländern ein neuer Trend ist, gibt es in Deutschland schon lange: die Mülltrennung. Dabei geht es nicht nur um die Umwelt, sondern auch um große Geschäfte. Wiederverwendbarer Müll ist nämlich in manchen Produktionsbereichen sehr wertvoll. Durch die Wiederverwendung von bereits Gebrauchtem können Konzerne hohe Summen sparen – und entlasten zugleich die Umwelt. Zudem können Unternehmen, die denn Müll sammeln und sortieren, ein gutes Geschäft machen. Hier geht es nicht nur um gelbe Tonne und Co. Auch die Trennung von Elektroschrott ist wichtig und oft umständlich. Nach wie vor gelangen zu viele Schadstoffe in die Umwelt oder werden in Afrika zu einem großen Problem für die Bevölkerung. Deswegen wird in Deutschland nach besseren Lösungen für die Mülltrennung gesucht. Hier sind Entrepreneure mit Kenntnissen in Technik und einem scharfen Geschäftssinn gefragt. Doch nicht nur das. Auch ein starkes Startkapital ist wichtig, um die eigene Idee zu entwickeln. Durch einen xpresskredit ist dies jedoch keine große Hürde. Mit solchen Finanzierungsoptionen kann wirklich jeder mit neuen Ideen und Techniken ein Geschäft gründen.

Nachhaltig leben – 5 Tipps für einen nachhaltigen Alltag

Nachhaltig leben - Damit auch unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft haben

Wir haben nur eine Erde. Daher ist es wichtig mit den Ressourcen und Mitteln, die sie uns zur Verfügung stellt, sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen. Nachhaltig leben sollte daher nicht nur ein gerade Mal aktuelles Trendwort sein. Auch im Sinne der Zukunft unserer Kinder – und natürlich auch unsere eigenen Zukunft und der unserer Mitmenschen – sollte jeder für sich die Frage beantworten, wie er selbst in seinem Alltag ein wenig zum Erhalt von Natur, Umwelt und Ressourcen – kurzum nachhaltig leben – kann. Fünf einfach Tipps sollen hierfür ein paar Denkanstöße liefern.

1) Unsere teilweise rein auf Konsum aufgelegte Gesellschaft und Wirtschaft ist einer der Hauptgründe für Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung. Lernen mit dem auszukommen, was man hat und nicht immer das Neuste vom Neuesten besitzen müssen, wäre daher ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Natur und Umwelt.

2) Verschenken, Tauschen und Teilen sind Möglichkeiten, wie man konsumieren kann und gleichzeitig Ressourcen schont.

3) Flugzeugreisen machen einen wichtigen Teil der CO2-Emissionen aus. Doch auch in der näheren Umgebung gibt es oft unentdeckte Schätze und Reiseziele, die einen Urlaubsbesuch wert sind.

4) Entsprechend ist die Fortbewegung mit dem öffentlichen Nahverkehr oder Fahrrad eine Möglichkeit, die Umwelt zu schonen. Hier ist auch vor allem die Politik gefordert, um dafür mit Fahrradwegen und günstigen Tickets die Rahmenbedingungen zu schaffen.

5) Ein verminderter Verzehr tierischer Lebensmittel schont ebenfalls die Umwelt. Es muss nicht gleich jeder zum Vegetarier werden. Doch ab und zu eine schöne Gemüsepfanne statt eines fettigen Steaks ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit. Ich empfehle diese Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Vielleicht ist dabei auch etwas, was du umsetzen kannst?

Was ist nachhaltig? Unsesr tägliches Tun

Viele fragen sich, was ist denn eigentlich Nachhaltigkeit? Alles, was wir täglich tun, ist nachhaltig, oder eben nicht. Was wir tun, einkaufen, konsumieren, essen oder wie wir wirtschaften. Den Begriff Nachhaltigkeit in einem Satz zu erklären ist nicht einfach. Der Grundgedanke ist jedoch der, dass wir nur eine Welt haben und dass wir mit dem, was sie uns Menschen bietet, auskommen und haushalten müssen. Unser Handeln sollte also nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial vertretbar sein.

Im täglichen Leben betrifft uns das Thema Nachhaltigkeit vor allem in den folgenden Bereichen: Lebensmittel, Mobilität, Naturkosmetik und Mode sowie im Bausektor. Wie ihr seht, setzt sich Nachhaltigkeit aus vielen einzelnen Aspekten zusammen.  Ein achtsamer Umgang mit unserer Umwelt gehört genauso dazu, wie menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Sehen wir uns doch einmal unseren wöchentlichen Speiseplan an. Idealerweise sollten wir einmal wöchentlich Fisch konsumieren. Werfen wir doch einmal einen genauen Blick auf den Fischsektor. Die Weltmeere sind überfischt und die Fischbestände schrumpfen kontinuierlich. Gezüchtete Fische werden zudem mit Antibiotika überfüttert. Greenpeace hat vor Kurzem einen Fischratgeber herausgeben. Untersucht wurden 115 Fischarten. Der Studie zufolge kann man nur eine einzige Fischart bedenkenlos konsumieren. Der Karpfen kann ohne Bedenken verzerrt werden.

Niemand möchte Fisch von seinem Speiseplan streichen, man sollte Fisch jedoch als Luxusprodukt ansehen und gewissenhaft konsuimieren und auf zertifizierte nachhaltige Fischereien zurückgreifen.

fischzertifikat

 

Mein Schritt in die Nachhaltigkeit

nachhaltig

Wie kam es, dass ich mich für ein nachhaltiges Leben entschieden habe? Es war einer dieser Tage, an denen unser Mülleimer mit Papierwindeln überfüllt war und ich ein schlechtes Gewissen hatte, was ich damit eigentlich der Umwelt antue. Bis meine kleine Tochter keine Windeln mehr braucht, verschwenden wir ungefähr 5000 dieser Dinger. Das ist ja grundsätzlich kein Problem. Man bedenke jedoch, dass jede einzelne dieser Windeln ungefähr 300 Jahre braucht, bis diese verrottet. Wenn wir unseren Nachfahren schon nichts hinterlassen, warum denn nicht Sondermüll, der 300 Jahre lang braucht, um zu verrotten? Ich habe mich natürlich schon oft gefragt, ob ich nicht auf Stoffwindeln zurück greifen sollte. Oder vielleicht doch die Öko-Windeln? Oder sollte ich nicht das fair produzierte T-Shirt kaufen? Wir alle haben diese Gedanken hin und wieder. Vor genau einem Jahr habe ich den Entschluss gefasst, dass es genug ist mit diesem Leben.

Theoretisch weiß jeder, wie man ein besser Mensch werden kann. Aber den Entschluss zu fassen, ethisch korrekt zu leben, den schaffen nicht alle. Ich persönlich wollte aber nicht mehr ein Klimakiller sein und Arbeitskräfte aus den Billiglohnländern ausbeuten. Vor einem Jahr habe ich alle Aspekte meines Lebens genau durchleuchtet und entsprechend Veränderungen vorgenommen. Um mich in meinem Vorhaben zu stärken, habe ich natürlich mein Umfeld, also Freunde und Familie, über meinen Entschluss informiert. Je mehr von meinem Entschluss wissen, umso höher ist auch der Druck durchzuhalten.

Auf meine erste Probe wurde ich gestellt, als mich meine beste Freundin auf einen gemeinsamen Urlaub ansprach. Nach Barcelona sollte es gehen. Aber ich wollte mein Co2-Konto nicht belasten und meinen Grenzwert überschreiten. Also informierte ich meine Freundin, dass ich aus Klimaschutzgründen nicht nach Barcelona kann. Klar war sie im ersten Moment still, wir haben uns dann aber für einen schönen Urlaub in Hamburg entschieden. Dort kann man bequem mit der Bahn anreisen.

Sich für ein nachhaltiges Leben zu entscheiden ist nicht immer leicht. Vor allem dann, wenn nicht das gesamte Umfeld am gleichen Strang zieht. Aber ich lebe mit einem guten Gewissen und das ist mir viel wichtiger.